Die etwas andere Bewerbung 4.0 – das Gespräch – 838

das etwas andere Bewerbungsgespräch

Lesezeit 4 Minuten … viel Spaß beim Lesen

1. Content

Yo Bro and Sis – zuerst einmal herzlichen Glückwunsch- Applaus, Fanfare, Konfetti und Ghetto-Faust – du hast es geschafft und bist doch tatsächlich zu einem persönlichen Gespräch bei deinem Wunscharbeitgeber eingeladen. Sei stolz auf Dich und freue dich wie Bolle, denn du hast den nächsten entscheidenden Schritt in Richtung deines Wunschziels erreicht!

Trotz allem gilt es jetzt Ruhe zu bewahren, egal ob das Gespräch jetzt  mit einem Personalvermittler oder direkt mit einem  Verantwortlichen aus dem Unternehmen stattfindet – und egal ob Live und in Farbe oder per Videochat.

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Einige Grundbetrachtungen gilt es zu überlegen und es gilt Vorbereitungen zu treffen, damit das Vorhaben auf ganzer Reihe zum Erfolg wird.

2. Einstellung

Zuerst einmal Obacht! Mache dir bewusst, dass du hier einem in Gesprächstechnik geschulten und trainierten Menschen – oder zwei und noch mehr – gegenübertrittst! Dieser Gesprächspartner wickelt     dich – wenn er gerade schlecht drauf ist – in null Komma nix um den kleinen Finger, ohne das du es überhaupt merkst.

Trotz allem, auch wenn es jetzt auf den ersten Blick im Widerspruch zur gerade getroffenen Aussage steht, behalte immer im Hinterkopf: dein Gegenüber ist dein Freund und nicht dein Feind!

Was also jetzt tun? Ziel muss es sein, das Gespräch nicht zu einem  Frage Antwort Verhör ausarten zu lassen sondern zumindest über weite Teile selbst die Zügel in der Hand zu halten. 

Allgemein nennt man diese Eigenschaft auch Präsenz zeigen oder halt Persönlichkeit – Jobs in denen diese Eigenschaft nicht gefragt ist können mich mal.

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3. Fragen

In aller Regel beginnt ein solches Gespräch erst einmal durch den Gesprächspartner mit einer besonders wortreichen und ausschweifenden Darstellung des Unternehmens, der besonderen Business Mission und zum Schluss mit dem, was denn eigentlich gesucht wird – langweilig – ab und zu mit dem Kopf nicken oder mit „… genau!“ oder mit „… ja sehr interessant!“ bestätigen.

Hat mein Gegenüber dann endlich fertig, folgt in aller Regel die Frage:

Ja Herr / Frau XYZ, dann erzählen Sie doch mal von sich!“.

Steilvorlage, die Antwort lautet:

Gerne Herr ZYX, ich weiß ja gar nicht, wo ich da zuerst anfangen soll.    

Wo gibt es denn einige spezielle spannende Punkte in meinem CV, die Sie besonders interessieren?

Das Prinzip ist einfach, ich nehme die Frage zuerst positiv auf, drehe sie einfach um und haue sie meinem Gesprächspartner wieder feste vor’s Schienbein! Und schon habe ich das Gespräch wieder in der Hand!

Und weiter geht es im bunten Galopp. Die Sache mit den Gegenfragen sollte man natürlich nicht überstrapazieren, klar. Es geht auch anders: Ausweichen!

Werde ich jetzt in fachlichen Fragen z.B. zu einer bestimmten Software und zu meinen Kenntnissen damit befragt, von der ich leider absolut keinen Plan habe, nix – überhaupt gar nix, so lautet die Antwort:

In meiner Branche sind doch Kenntnis in dieser Software absolut selbstverständlich!“ – fertig!

Oder man geht überhaupt nicht auf die Frage ein und sabbert irgendwas was völlig anderes vor sich hin.

Oder man erzählt zur Abwechslung mal einfach die Wahrheit und so wie es halt ist!

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4. Stärken und Schwächen

Mein absoluter Favorit!

„Ja Herr XYZ, wo sehen sie denn Ihre persönlichen Stärken … oder Schwächen … oder beides zusammen? [dazu gibt es doch tatsächlich Psychotests im Internet, die auch noch Kohle kosten!]

Ganz einfach: Es gibt keine Stärken und Schwächen, es gibt nur Eigenschaften und bestimmte Situationen!

Eine vermeintliche Stärke kann sich in einer bestimmten Situation als Schwäche erweisen und umgekehrt eine vermeintliche Schwäche als Stärke. Ich muss mir nur meiner Eigenschaften und der Situation, in der ich mich gerade befinde, bewusst sein und Beides entsprechend bewerten!

Wie nun? Wieder ganz einfach: da habe ich jetzt z.B. einen Report – zu was auch immer – mit den Zahlen des letzten Monats erstellt. Die Zahlen sind nach letztem Check alle korrekt, nur sieht der Report als Excel Tapete optisch noch nicht ganz so schick und überzeugend aus. Als absoluter Hundertprozent Perfektionist – klar, behauptet jeder von sich – könnte ich jetzt noch eine weitere Stunde in die Optik dieses Reports stecken, mir juckt es schon in den Fingern.

Jetzt betrachte ich völlig sachlich die Situation: der Report ist für intern, also nur für meine Colegas und ich habe noch jede Menge dringender anderer Arbeit auf dem Zettel – also egal, weg damit und weiter!

Anders sieht es natürlich aus, wenn dieser Report für höhere Gehaltsklassen bestimmt ist, eine andere Situation – da nehme ich mir dann natürlich noch die zusätzliche Stunde, um an der Optik zu feilen und dem Report den finalen WOW- Effekt zu verpassen.

5. zum Schluss

Alles durch gequatscht, prima! Fasse jetzt einfach nochmal zusammen, was du verstanden hast und um was es geht – kurz und knapp!

Dann bestätige einfach nochmals deinen eisernen, ritterlichen und irrwitzigen Willen, hier durchzustarten, zu übernehmen und völlig neue irre Ideen einzubringen.

Und zum Schluss trage dann völlig selbstverständlich vor: 

„Wann geht es los?“.

So, erst einmal habe ich fertig … immer noch Gratulation, Fanfare, Konfetti und Ghetto-Faust – und immer noch: dein Gesprächspartner ist dein Freund!

Kommentare und Meinungen [auch vernichtend] sind gerne erwünscht!

Bewerbung 4.0 – Vorbereitung und Strategie

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Die Lotus Notes Migration – 1177

1. Das Problem

“Never ever change a running system” – so lautet die eiserne Grundregel in der IT – und so lässt sich auch erklären, das z.B. in der Finanzbranche noch viele Systeme in COBOL laufen – eine Programmiersprache aus der Steinzeit der elektronischen Datenverarbeitung und noch in Keilschrift.

Nun gibt es aber verschiedene Gründe, die über den change eines running system zumindest nachdenken lassen – z.B. läuft der Support der eingesetzten Version durch den Hersteller aus, sehr beliebt bei MS.

Doch wieso sollte man jetzt eine stabil laufende Notes Umgebung durch Exchange und AD ersetzen?

Klar, Notes ist in der Optik der Oberfläche hässlich wie die Nacht und eine Migration zu MS ist wie der Austausch von Oma Grabowski durch Heidi Klum.

Doch weiter – mit Exchange und AD findet man sich auf einmal in der erstaunlichen Welt von MS und Azure Cloud wieder. Die neue Exchange Groupwarelösung kann sich nahtlos in die neuen Möglichkeiten von SaaS, PaaS und IaaS in dieser Cloud einfügen – konkret winken da als neue Verwandtschaft Office365, SharePoint und viele weitere Highlights – eine enorme Steigerung von Möglichkeiten!

2. Privacy und DSVGO

Bleibt nur noch die Frage, in wieweit man diese Auslagerung der eigenen Daten in diese Cloud vorantreiben möchte.

Zuerst kann man sein seine Systemlandschaft vollständig abgeben an MS Azure – mit vielen Grüßen der drei Buchstaben Agentur und dem US Privacy Shield – oder man lässt einfach alles on prem im eigenen RZ weiterlaufen, wenig sinnvoll.

Der dritte Weg liegt in einer Hybridlösung! Wichtige oder personenbezogene Daten bleiben on prem im eigenen RZ, alles andere geht raus in die Cloud und nach Azure – fertig!

Nebenbei soll noch erwähnt werden, dass MS auch noch die Nutzung einer besonders vertrauenswürdigen und sicheren Deutschland Cloud anbietet. Betrieben von der Telekom werden hier besonders sensible Daten in Rechenzentren DSVGO konform mit Standort FFM oder Magdeburg gespeichert – wobei es dem nordkoreanischen Hacker von Büro 39 sicherlich reichlich egal ist, wo denn der Server jetzt im Netz hängt.

3. Big Bang oder Move Groups?

Diese Frage ist eher rein theoretischer Natur und betrifft die Umsetzung eines Change. Zuerst einmal kann ich das betroffene System in einem Big Bang – also an einem Wochenende auf einmal – umstellen. Alle User finden sich dann am nächsten Arbeitstag in der neuen Systemumgebung wieder – komplex, hat nicht unerhebliche Risiken und ist in großen Umgebungen mit einer hohen Useranzahl auch nicht mehr durchführbar.

Hier greift der klassische Move Group Ansatz, pro Wochenende wird eben nur eine Abteilung, Niederlassung oder Zweigstelle umgestellt und schon hat man eine agile Migration. Jetzt kann man einfach aus den Fehlern des letzten Wochenendes lernen und die Umstellung am nächsten Wochenende besser gestalten – leider dumm nur für den, der zuerst dran war.

Wichtig in diesem Zusammenhang und im Vorgriff auf noch folgende Details ist hier die Stellvertreterregelung. Als Stellvertreter kann man mit seinem eigenen Email Account im Namen eines anderen Accounts Mails versenden, so z.B. bei funktionalen Accounts, klar.

So gibt es z.B. den Account “bewerbung@firmaxyz.de”, alle Mitarbeiter der Personalabteilung sind als Stellvertreter eingerichtet und können jetzt Mails mit genau dieser Absenderadresse versenden, eine feine Sache. Ist jetzt jedoch der eine Part einer solchen Stellvertretung migriert, der andere aber noch nicht, so ist diese Stellvertreterregelung im Eimer.

In der Konsequenz müssen also geplante Move Groups genau auf diese Vertretungen untersucht und evtl. angepasst werden – der User hasst nichts mehr als wenn auf einmal etwas nicht mehr funktioniert, was vorher funktioniert hat.

Zusätzlich sollte zwischen zwei Move Groups bzw. Migrationen die UX [user experience] abgefragt werden – also die erste Erfahrung und Meinung des Users mit dem neuen System – und entsprechende Änderungen am neuen System in der nächsten Move Group vorgenommen werden – und auch hier wieder: leider dumm für den, der zuerst dran war.

4. Koexistenz – SMTP oder rich?

Der Ansatz einer schrittweisen Migration führt unweigerlich zur Koexistenz von altem und neuem System und dazu müssen jetzt entsprechende technische Vorkehrungen getroffen werden.

Zuerst einmal muss der User immer unter der gleichen Email Adresse erreichbar sein, egal ob sein Account jetzt auf Domino oder Exchange liegt – also egal, ob er bereits migriert wurde oder nicht. Dazu richtet man ein SMTP Forwarding ein, beide Systeme leiten jetzt eingehende Mails einfach an das andere System weiter – Alt und Neu synchronisieren sich einfach.

In der technischen Umsetzung kann man das z.B. mit einem einem einfachen PowerShell Script realisieren [weitere Details würden hier jetzt den Rahmen sprengen], einige Informationen gehen dabei allerdings verloren wie z.B Kalender oder free / busy Einträge – eben Simple Mail Transfer Protocol. Hier hilft dann nur noch ein Drittanbieter Tool wie z.B. CMTc von binary tree solutions und gewährleistet eine rich Koexistenz.

Und auch hier gilt wie immer: zuerst testen, testen, nochmal testen und Key User einbeziehen, bevor man ein solches Skript oder Tool auf die Menschheit loslässt!

5. Daten filtern!

Mit der Migration bietet sich natürlich auch die Möglichkeit endlich mal aufzuräumen und sich von Altlasten zu trennen – müssen wirklich alle Mails der letzten hundert Jahre in das neue System übernommen werden oder reichen vielleicht die Mails der letzten drei Jahre?

Eine politische Entscheidung und vielleicht spielen auch noch Compliance Gründe mit, die das Vorhalten von Kommunikation der letzten zehn Jahre vorschreiben.

Was auf jeden Fall migriert werden sollte und auch keine allzu hohe Datenlast erzeugt sind Kontakte und Kalender, klar.

Von technischer Seite her kann man ein Postfach auch schon im Vorfeld auf das neue System überspielen, ohne gleich umzustellen. Kommt dann der Tag der Umstellung, muss man nur noch eine Delta Migration – also eine Migration der neu hinzugekommenen Daten – durchführen – geht dann eben schneller.

6. User Acceptance

Das Wichtigste zum Schluß: der Erfolg eines IT Projekts oder einer Migration steht und fällt eben nicht mit einer raffinierten und ausgeklügelten technischen Implementierung – sondern mit der user acceptance!

Der User fragt sich zu Recht: “Wieso soll ich jetzt mit dem neuen System arbeiten, wo ich doch gerade mal mit dem alten System halbwegs klar komme?”. OK, verständlich.

Im Vorfeld – oder besser weit im Vorfeld – muss daher eine proaktive Kommunikation, ja sogar ein Marketing für das neue System aufgebaut werden! Wie nun? Ganz einfach!

So kann man z.B. weit im Vorfeld einen wöchentlichen Newsletter an alle User rausschicken, der jeweils einen besonderen Vorteil oder eine Arbeitserleichterung der neuen Lösung vorstellt und besonders herausstellt. Der User freut sich dann nach einer Weile schon auf die Migration!

Und man bietet im Vorfeld schon Schulungen für das neue System an, gleich verpflichtend für alle PowerUser und VIPs.

Auch danach darf man den User nicht im Regen stehen lassen. Hier reicht die Range von einer klassischen KnowledgeBase im Intranet über Chat Forum bis hin zu einer dedizierten Hotline nur für Fragen zum neuen System. Ebenso einsetzen kann man Floorwalker – also IT Mitarbeiter, die für Frage und Antwort direkt greifbar vor Ort – auf dem Flur sozusagen – persönlich zur Verfügung stehen.

So, ich habe fertig und mir fällt – erst einmal – nichts mehr ein.

Vielen Dank – big THX,

Markus

Stockanbieter im Internet

Mit deinen eigenen Fotos Geld verdienen im Internet? Was sich zunächst verlockend anhört, erweist sich leider recht schnell als sehr aufwendig und der Verdienst ist am Anfang, egal wo, sehr überschaubar – darüber musst du dir als erstes völlig im Klaren sein.

Hier findest du eine Übersicht über einige interessante Stockanbieter mit unterschiedlicher Ausrichtung für deine Gallery.

Zuerst brauchst du natürlich richtig gute Fotos und von den Motiven her eine weite Range von Natur- über Reise- bis Architekturfotografie und alles dazwischen, dann kann es los gehen.

Der Professionelle: shutterstock.com

Los geht es zuerst mit shutterstock, ein Account hier ist schnell erstellt und für Anbieter kostenlos. Als erstes gehst du am besten in deine Accounteinstellungen und stellst die Oberfläche auf Deutsch um – selbst in deutscher Spracheinstellung ist alles leider etwas verwirrend und man muss sich erst einmal zurechtfinden.

Bilder hochladen geht einfach über den Link “Verkaufsinhalt” und “Bilder hochladen”, dann direkt von der Festplatte ein oder mehrere Fotos auswählen. Drag and Drop auf die entsprechende Fläche geht auch – die Mindestauflösung liegt bei mindestens 2304 x 1728 Bildpunkten.

Für Videos gibt es hier eine eigene FTP-Adresse.

Das Bild landet dann zuerst im Ordner “Zum Einreichen”, und jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Jedes Bild muss man einzeln anklicken, um es dann im rechten Streifen mit den entsprechenden Metadaten zu versehen.

Weiter geht es mit der “Beschreibung” des Bildes mit mindestens fünf Worten. Dann musst du eine Kategorie 1 und optional eine zweite aussuchen, bevor es jetzt richtig lustig mit “Schlagwörter” wird, verständlicherweise sind diese besonders wichtig für die Auffindbarkeit deines Bildes in der Suche.

Zum Glück gibt es hier “Schlagwortvorschläge”, ein intelligenter Algorithmus erkennt den Bildinhalt und macht Vorschläge für Tags zu deinem Bild. Diese kannst du einfach in die Verschlagwortung deines Bildes übernehmen und fertig. Die Treffsicherheit dieser Schlagwortvorschlagmaschine ist immer wieder magisch, hat aber auch ihre Grenzen. Hast du z.B. etwas völlig Abgefahrenes fotografiert, so stellt sich die Maschine blind und macht auch keine Vorschläge mehr. Jetzt ist Handarbeit gefragt und du musst die passenden Tags direkt eingeben.

Ist die Bearbeitung der Metadaten abgeschlossen, kannst du dein Foto einreichen. Jetzt beginnt das Warten, denn dein Foto wird redaktionell überprüft und dann entweder angenommen und deiner Gallery hinzugefügt oder eben abgelehnt. Den Status kannst du dann im Ordner “Überprüft” einsehen. Wurde eines deiner Fotos abgelehnt, so macht das gar nichts. Drehe das Foto einfach noch einmal durch eine Bildbearbeitung, verändere Belichtung, Farbton oder Kontrast und reiche es noch einmal ein – funktioniert in aller Regel!

Der Photoblog: 500px.com

Nun zu 500px, dieser Stockanbieter ist noch relativ jung und wurde 2009 gegründet, der Name resultiert übrigens aus der ursprünglich maximal erlaubten Bildbreite von 500 Pixel.

Auch hier gibt es erst einmal eine kostenfreie Basic Mitgliedschaft, andere sehr günstige Memberships bieten dagegen einige sehr interessante zusätzliche Funktionen wie z.B. detaillierte Statistiken zu deiner Gallery.

Überhaupt sieht 500px eher wie ein Photoblog aus, es gibt interessante Posts bzw. Anleitungen rund um das Thema Fotografie, es gibt Wettbewerbe – sogenannte Quests und es gibt Creator Stories, in denen einzelne Fotografen vorgestellt werden.

Insgesamt kannst du also erst einmal eine Menge entdecken, aber natürlich auch Fotos hochladen und in Galleries einsortieren, allerdings ist der Upload im freien Basic Account auf 7 Fotos pro Woche eingeschränkt und man sollte vielleicht schon deshalb über eine kostenpflichtige Mitgliedschaft für wenige Dollar im Monat nachdenken.

Der Upload von Fotos funktioniert genau so wie bei dem vorher vorgestellten Anbieter, das Foto muss zuerst mit den entsprechenden Metadaten versehen werden wie Titel, Beschreibung, Ort und Schlagworte sowie Kategorie. Auch hier werden Schlagworte automatisch vorgeschlagen oder können aber auch von Hand selbst eingegeben werden. Im weiteren Verlauf kann das Foto einer bereits angelegten Gallery zugeordnet werden oder du erstellst eine neue Gallery. Dein Foto wird hier sofort online gestellt, aber für den Verkauf, also das Licensing, werden deine Fotos dennoch überprüft und nicht alle angenommen.

Neben der Anzahl der Views und Likes gibt es zu deinem Foto zwei weitere Werte, die die Popularität deines Fotos anzeigen. Je nach Anzahl der Klicks hat dein Foto den Status Fresh, Upcoming oder sogar Popular und es gibt einen “Pulse” zwischen 0 und 100, der sich nach einem speziellen, geheimnisvollen Algorithmus errechnet und der die Beliebtheit des Fotos anzeigt. Dieser “Pulse” ist dann auch für die Sichtbarkeit deines Fotos in einer Suchanfrage entscheidend.

Die App: eyeEM.com

Dieser Stockanbieter ist anders als die bisher vorgestellten Anbieter und funktioniert auch prima als Photo-App. Du machst mit deinem Phone ein Foto, gehst dann in der Anzeige des Fotos auf teilen, wählst den Stock-Anbieter und landest sofort im eigenen Upload Bereich von EyeEM. Einfach nur noch Metadaten ergänzen und einreichen – sehr praktisch für unterwegs.

Du hast jetzt Lust und bist motiviert? Am Besten du erkundest mit den bisherigen Informationen diesen interessanten Anbieter einfach selbst.

Geld verdienen im Internet – viel Spaß dabei!

Der Felsen im Mittelmeer – das Jahrtausende alte Malta

Reisebericht

Die Geschichte Maltas beginnt bereits in der Bronzezeit mit einer rätselhaften Kultur, über die so gut wie nichts bekannt ist. In rascher Reihenfolge der Jahrhunderte kamen sie dann alle: Phönizier, Araber, Römer, Kreuzfahrer und zu guter letzt die Briten – und alle haben sie ihre eindrucksvollen Bauwerke hinterlassen.

1. Entdeckungstour
Am einfachsten Ihr nehmt einen dieser Hop-on-Hop-off Busse und da die Südroute, so könnt Ihr einfach an irgendeiner der vielen Sehenswürdigkeiten, die Euch besonders interessieren, aussteigen und mit dem nächsten Bus auf der Südroute weiterfahren. Mein Tipp hier: gebt nichts auf die angegebenen Abfahrtszeiten, das sind nur grobe Schätzungen bzw. Empfehlung – und auch nicht darüber wundern, wenn Euer Bus in irgendeinem Nest für eine Mittagspause erst mal an der dortigen Dorfschänke anhält, der Wirt freut sich auf jeden Fall über den Haufen hungriger Touris.

2. Besondere Sehenswürdigkeit
Auf keinen Fall verpassen solltet Ihr Hagar Quim (gesprochen Hadschar-’iim), ein uralter Tempelkomplex aus der Bronzezeit und so etwas wie Stonehenge, komischerweise nur nicht so bekannt. Auch hier weiß niemand so genau, wer dieses Monument gebaut hat und vor allem, wie diese tonnenschweren Felsbrocken aufgerichtet und aufeinander gesetzt wurden – sehr beeindruckend und mit einer sehr mystischen und geheimnisvollen Atmosphäre umgeben. Für den beschwerlichen Fußweg wieder bergauf zur Hauptstraße fahren übrigens Golfcaddys.

3. Unterkunft und beste Reisezeit
Ach ja, und Euer Hotel für Euren Malta Trip sollte natürlich in Valetta liegen, Hauptstadt von Malta mit jeder Menge historischer Bauten und mit Flaniermeile für abends am Strand.
Die beste Reisezeit ist eigentlich egal, außer vielleicht mitten im Winter. Die Temperatur ist immer recht angenehm so direkt vor der afrikanischen Küste und es weht immer, aber auch wirklich immer ein recht kräftiger Wind.

So, also auf nach Malta und auf keinen Fall die Kamera vergessen!


Normalobjektiv oder 50mm Festbrennweite

Technik

Grundlagen

Um die Frage zum Unterschied zwischen Normalobjektiv und einem Objektiv mit fester Brennweite zu verstehen, muss man ein klein wenig in die eigentlichen Grundlagen der Spiegelreflexfotografie einsteigen. Im Prinzip geht es ja eigentlich nur darum, eine bestimmte Lichtmenge durch ein Röhre mit Linsen im Inneren, genannt Objektiv, auf einen CCD Chip oder früher auch Film zu bringen. Dabei sind jetzt drei technische Parameter für das Vorhaben entscheidend: die Belichtungszeit, die Blende und eben die Brennweite. Alle drei dieser Parameter hängen leider eng miteinander zusammen, am einfachsten zu verstehen ist wohl noch die Belichtungszeit.

Die Belichtungszeit

Die Belichtungszeit gibt an, wie lang der Fotoapparat für den Lichteinfall “aufmacht”. Knackig scharfe Bilder erzielt man mit möglichst kurzem Lichteinfall, bei schlechten Lichtverhältnissen muss für den nötigen Lichteinfall dagegen eine längere Belichtungszeit gewählt und am Besten mit einem Stativ gearbeitet werden.

Die Blende

Etwas schwieriger wird die Sache bei Einstellung der Blende. Ein niedriger Blendenwert bedeutet dabei ein weites Öffnen des Objektivs und umgekehrt. Die gewählte Blende ist dabei vor allem für die sogenannte Schärfentiefe verantwortlich, also wie stark der Hintergrund verschwommen ist oder eben nicht. Dabei gilt: kleine Blendenöffnung bzw. hoher Blendenwert gleich scharfer Hintergrund und umgekehrt.

Die Brennweite

Jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema, der sogenannten Brennweite. Man muss sich ein Objektiv dazu einfach von der Seite vorstellen, die Linse ganz im vorderen Teil bündelt die einfallenden Lichtstrahlen im Objektiv in einem bestimmten Brennpunkt, dem Fokus, und von da an laufen die Lichtstrahlen umgekehrt weiter und treffen auf den CCD Chip oder Film. Daher steht das Bild bei Eintreffen auf dem Medium eigentlich auf dem Kopf. Aber egal, die Brennweite bezeichnet immer den Abstand der Linse von diesem Fokuspunkt.

Die Brennweite wird auch als Zoom oder Zoomfaktor bezeichnet und damit wird klar, was dieser Faktor beeinflusst. Je höher jetzt diese Brennweite liegt, desto näher kann man weiter entfernte Objekte “heranholen”. In der Regel lässt sich der Zoomfaktor variabel einstellen, indem der Abstand der Linse zum Fokuspunkt – in der Regel durch Drehen am Objektivring – vergrößert oder verkleinert wird, so etwa bei einem Normalobjektiv zwischen 18 und 55mm oder bei einem Teleobjektiv etwa zwischen 75 und 300mm.

Normalobjektiv vs. Festbrennweite

Einen guten Kompromiss für die typische Alltagsfotografie stellt dabei das Normalobjektiv dar, es ist in der Regel lichtstark genug für die meisten Situationen, flexibel durch eine über einen weiten Bereich variable Brennweite bzw. Zoomfaktor und bietet einen ausreichenden Bildausschnitt.

Ein völlig anderes Konzept verfolgt dagegen ein Objektiv mit 50mm Festbrennweite. Wie der Name schon sagt, lässt sich hier der Abstand der Linse vom Brennpunkt nicht mehr verändern, sondern steht fest.

Diese Bauweise hat zuerst einige ganz praktische Vorteile. So fehlt in dem Objektiv jegliche Mechanik oder sonstige Bauteile zum Verstellen der Linse, was den Lichteinfall erhöht und die Festbrennweite wesentlich lichtstärker macht als bei einem Normalobjektiv. So eignet sich die Festbrennweite vor allem für low light Fotografie unter schlechten Lichtverhältnissen auch ohne Stativ, da die Belichtungszeit im Vergleich zum Normalobjektiv immer noch kürzer gewählt werden kann und so auch unter schlechten Lichtverhältnissen knackig scharfe Fotos entstehen. Zum zweiten ist auch der Bildausschnitt etwas größer bzw. breiter als bei einem Normalobjektiv, 50mm Brennweite entsprechen dabei in etwa dem Bildausschnitt des menschlichen Auges.

Ein großer Nachteil der 50mm Festbrennweite dagegen liegt leider darin begründet, dass es eben eine Festbrennweite ist und es damit auch keinen Zoom mehr gibt – vielmehr muss man jetzt den sogenannten “zu Fuß Zoom” bemühen, um Objekte näher heranzuholen.

Ansonsten gilt zum Schluss wie immer: rumspielen und ausprobieren!

Tarif- und Vertragsrecht

Das Tarifrecht und der darin geregelte Tarifvertrag zählt ohne Zweifel zu den Meilensteinen in der Entwicklung der sozialen Marktwirtschaft und wurde im vorletzten Jahrhundert mit der beginnenden Industrialisierung hart erkämpft und der Arbeitgeberseite abgerungen.

Ein Tarifvertrag stellt zuerst einen bürgerlich-rechtlichen Vertrag zwischen zwei Tarifparteien dar – in der Regel zwischen Arbeitnehmervertetung und der Arbeitgeberseite – und regelt Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis wie z.B. Lohn und Gehalt, Arbeitszeiten, Urlaub und andere Regelungen, die das Arbeitsverhältniss betreffen.

Auf Arbeitnehmerseite treffen Gewerkschaften eine Einigung mit Arbeitgeberverbänden, man spricht von einem Manteltarifvertrag, oder mit einem einzelnen Arbeitgebern, man spricht von einem Verbands- oder Haustarifvertrag.

Weiter hat ein Manteltarifvertrag eine flächendeckende Wirkung mit automatischer Gültigkeit und Rechtswirksamkeit für alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber im entsprechenden Geltungsbereich, in aller Regel in einer bestimmten Branche.

Die getroffenen tariflichen Regelungen dürfen nicht gegen geltendes Recht verstoßen und sind für beide Seiten verpflichtend und zwingend einzuhalten, ein Verstoß gegen die zwischen den Vertragsparteien getroffenen Regelungen stellt einen juristischen Vertragsbruch dar.

Ebenso ist die Kündigung eines solchen Vertrags durch eine der beiden Seiten nur mit einer genauen Begründung und nur mit gerichtlichem Beschluß vor dem Ablauf der eigentlichen Vertragslaufzeit möglich – nach Ablauf können die bisherigen Regelungen einfach übernommen werden oder es wird zwischen den Parteien neu verhandelt.

Umfassender sehen die Möglichkeiten im Vertragsrecht aus, geregelt im Bürgerlichen Gesetzbuch. Ein Vertrag definiert eine explizite Geschäftsbeziehung zwischen zwei natürlichen oder juristischen Personen im Allgemeinen und nicht zwischen Interessenvertretungen mit genereller flächendeckender Wirkung wie in einem Manteltarifvertrag.

Weiter gibt es z.B. bei einem Kaufvertrag zusätzlich die Möglichkeit eines Widerspruchs bei Vorliegen eines Sachmangels der Kaufsache.

Generell ist das Tarifrecht als spezielle Form zu sehen, es definiert genaue Regelungen, aus dem dann im konkreten Fall der Arbeitsvertrag hervorgeht. Der Arbeitsvertrag darf dabei nicht gegen tarifliche Bestimmungen verstoßen und wird sonst in diesen Teilen unwirksam. Der Tarifvertrag steht also über dem Arbeitsvertrag.

Digitalisierung???

Digitalisierung ohne umfassende Transformation, breiter Akzeptanz und einer gehörigen Portion Mut ist zum Scheitern verurteilt!

Es reicht eben nicht, bisherige Prozesse und Organisationsformen einfach nur mit digitalen Anwendungen und Technik anzureichern oder zu ersetzen, um dann einfach so weiterzumachen wie bisher. Erfolgreiche Digitalisierung ist keine einfache technische Fragestellung, sondern muss in einem weiten und umfassenderen Kontext gedacht werden.

So können z.B. völlig neue Kommunikationswege wie Apps, Social Media oder Chats erschlossen werden, um so eine für alle Beteiligte effizientere, differenziertere und transparente Kommunikation zu ermöglichen.

Durch direkteren Zugriff und tiefgreifende Datenanalyse können Entscheidungen beschleunigt und qualitativ gestärkt werden – Stichwort E-Akte und DMS.

Weitere neue digitale Potentiale für Ablauf- und Aufbauorganisation müssen für eine erfolgreiche Digitalisierung entschieden erkundet und umgesetzt werden.

In der konkreten Umsetzung dann ist vor allem die breite Kommunikation aller geplanten Maßnahmen und deren Vorteile von Bedeutung. Alle betroffenen Seiten müssen einbezogen und gehört werden, zusätzliches internes und externes Expertenwissen muss eingeholt und vermittelt werden.

Letztendlich muss dies alles in einen agilen Projektansatz mit einer weiterhin beidseitigen und aktiven Kommunikation einfließen.

Ziel letztendlich ist dann die operationale Ambitrexie – Beidhändigkeit oder auch Geschicklichkeit der rechten als auch der linken Hand.

Bereits Bestehendes und Bewährtes muss weiter optimiert werden – um dann gleichzeitig, mutig und entschlossen in die neue digitale Zukunft voranzuschreiten.

Vielen Dank!

Für einen persönlichen Diskurs zum Thema und zu weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.